Dein Vorstand stellt sich vor

Das ein oder andere Gesicht ist Euch bestimmt bekannt - aber wer steckt eigentlich hinter dem aktuellen Alumni-Vorstand? Wer steckt hinter der Organisation des tollen Alumni-Abends aus dem September 2019? Und wer schreibt eigentlich die Facebook-Post und Newsletter?

Nach und nach werden wir Euch hier die Menschen hinter Eurem Verein vorstellen, was sie mit dem OHG verbinden und warum sie sich für Euch einsetzen.

Es lohnt sich, ab und zu mal einen Blick drauf zu werfen!

Karina Neitzel - Ehemalige Schülerin

Welche Träume hattest du in der 5. Klasse? Was ist daraus geworden?

Ich wollte Tiermedizin studieren und dachte ich wäre gut beraten, Latein als weitere Fremdsprache zu wählen. Nach einem doch eher missglückten Praktikum beim Tierarzt habe ich mich ganz schnell umentschieden - Latein blieb. Naja, aus Tiermedizin sind Agrarwissenschaften und ein Hund geworden.

Warum denkst du gerne an deine Zeit am OHG zurück?

Für meine Jahre am OHG bin ich sehr dankbar: Ich habe wahre Freunde fürs Leben und die große Liebe gefunden - Wer denkt da nicht gerne daran zurück?

Wer hat deine Schulzeit zu einer besonderen gemacht?

Tatsächlich meine besten Freundinnen, mit denen ich heute immer noch engen Kontakt habe. Wir haben uns immer unterstützt und können aufeinander zählen. Ich bin der Meinung, dass das heute sehr viel Wert ist.

Warum engagierst du dich ehrenamtlich für ehemalige Schüler:innen und Lehrer:innen?

Das OHG hat mich nie ganz losgelassen. Sei es, weil mein kleiner Bruder noch auf die Schule ging, oder weil ich mit Rainer noch gemeinsam Bilder für die Homepage gemacht habe. So war es für mich eine logische Konsequenz, die Ziele des Vereins aktiv zu unterstützen. Gemeinsam mit engagierten, tollen Menschen kreativ zu werden macht einfach Spaß!

Wo hast du dich am liebsten im OHG aufgehalten und warum?

Mhm da müsste ich mal drüber nachdenken ... In der Unterstufe waren wir tatsächlich viel draußen. In der Oberstufe war der Ort des Geschehens meistens die untere Pausenhalle. Im Nachhinein hätte ich die Leineaue mehr nutzen sollen. Welche Schule hat das schon :).

Carsten Ertl - Ehemaliger Schüler

Welche Träume hattest du in der 5. Klasse? Was ist daraus geworden?

Ich erinnere mich nicht daran, in diesem Alter schon weitreichende Träume, z.B. bezüglich Beruf, Lebensgestaltung oder ähnlichen Dingen gehabt zu haben. Wahrscheinlich waren es eher kleine Ziele, auf die sich meine Träume – wenn man das denn so nennen kann – gerichtet haben. Hättet Ihr nach den Träumen, die ich zu einem späteren Zeitpunkt hatte, gefragt, wäre mir eine Antwort leichter gefallen, aber so kann ich ja darum ein kleines Geheimnis machen…;-)

Warum denkst du gerne an deine Zeit am OHG zurück?

Aus sehr vielen Gründen: Zum einen bin ich immer gern zur Schule gegangen. Das hätte natürlich auch an einer anderen Schule so sein können, aber es hatte natürlich sehr viel mit den Menschen zu tun, denen ich in dieser Zeit begegnet bin. Da waren einerseits viele meiner Lehrerinnen und Lehrer, von denen einige – vor allem in den ersten Jahren – mich und mein Leben nachhaltig geprägt haben. Ich habe aber auch viele Mitschüler getroffen, die während der Schulzeit, und teilweise auch noch viele Jahre danach, große Bedeutung als Freundinnen und Freunde hatten. Und selbst diejenigen, mit denen es Konflikte gab, haben (in der Rückschau sehe ich das natürlich viel gelassener als damals in der akuten Situation) dazu beigetragen, dass ich heute der bin, der ich bin.

Ich habe während meiner Schulzeit in der SV mitgearbeitet und eine Zeitlang einen der Aufenthaltesräume mit organisiert. Da habe ich viel (fürs Leben, wie es so schön heißt) gelernt, und Spaß gemacht hat es obendrein.

Wer hat deine Schulzeit zu einer besonderen gemacht?

Das kann nur eine unvollständige Liste werden - Ich hoffe, diejenigen, die ich nenne, sind nicht allzu überrascht, und diejenigen, die ich nicht erwähne, nehmen es mir nicht übel.

Da sind zunächst einige meiner Lehrerinnen und Lehrer, allen voran als prägende Figur meiner Zeit in der Sek 1, Frau Schneider (heute Schneider-Feller), meine Klassenlehrerin von der 7. bis zur 10. Klasse. Ohne sie wäre ich heute ein anderer Mensch.

Sehr wichtig waren auch Frau Berndt, Frau Kriebel, Frau Glatzer, Frau Haude, Herr Gottschalk und Herr Hebel. Unvergessen der Geschichtsunterricht und, vor allem, meine mündliche Abi-Prüfung bei Frau Fenske.

Mitschüler und Freunde. Es gab viele. Zu den meisten habe ich heute gar keinen engen Kontakt mehr (allerdings hat die Mitarbeit im Alumniverein und das große Fest 2019 für viele Wiedersehen gesorgt!), aber damals waren sie wichtig für mich: Peter Germann, Björn-Erik und Kai-Uwe Fülle, Rolf Tiemann, Thomas Gentler, Patricia Krämer, Bernd Paul, Dierk Söllner. Last, but not least Antje Lossin und Uwe Binz, die mir in einer entscheidenden Phase meines Coming Outs eine große Hilfe waren.

Warum engagierst du dich ehrenamtlich für ehemalige Schüler:innen und Lehrer:innen?

Diese neun Jahre gehören zu den wichtigsten meines Lebens, haben sie doch weit über meine Jugendzeit hinaus prägend gewirkt. Ich möchte ein wenig von dem Guten, das mir widerfahren ist, zurückgeben. Der Verein hat die Möglichkeit, in die heutige Schule hineinzuwirken, aber auch für die Ehemaligen etwas zu tun. Ich bin ein durchaus nostalgischer Mensch; daher ist es für mich auch schön, dabei mitzuhelfen, ehemalige Mitschülerinnen und Mitschüler wieder miteinander in Kontakt zu bringen. Letztendlich profitiere ich ja auch selbst davon (s.o.).

Außerdem besteht die Ursprungsgruppe des Vereins und der daraus entstandene Vorstand aus lauter Leuten, mit denen die Zusammenarbeit unglaublich viel Spaß macht!

Wo hast du dich am liebsten im OHG aufgehalten und warum?

Über lange Zeit im SV-Büro. Dort traf ich immer auf andere Mitstreiterinnen und Mitstreiter. Später im Nichtraucher-Aufenthaltsraum (für die jüngeren Leserinnen und Leser: Damals gab es auch einen Raucher-Aufenthaltsraum; kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen…), wo ich in den Pausen und etlichen Freistunden Theke gemacht habe. Außerdem der Westhof, wo damals die älteren Schüler rauchen durften. Solange ich selbst nocht nicht geraucht habe, war hier trotzdem der interessantere Treffpunkt, und als ich selbst Raucher wurde, gab es ja keine Alternative.

Die obere Pausenhalle finde ich immer noch sehr schön. Parkett hat was...

Rainer Köster - Ehemaliger Lehrer

Welche Träume hattest du in der 5. Klasse? Was ist daraus geworden?

Ich wollte Sportreporter werden, aber daraus ist dann der Sport- und Englischlehrer geworden.

Warum denkst du gerne an deine Zeit am OHG zurück?

Als Lehrer denke ich an die sehr gute, immer freundliche und angenehme Atmosphäre im OHG. Insbesondere die vielen unterschiedlichen und fast ausschließlich sehr netten Schülerinnen u. Schüler haben mir im Unterricht, aber auch auf den vielen Klassen-, Tutorial-, Austausch- und Sportfahrten viel Spaß gemacht.  Im Lehrerkollegium herrschte ebenfalls, mit einigen wenigen Ausnahmen, immer eine angenehme Atmosphäre und man hat immer jemanden gefunden, mit dem man seine Freuden und Leiden teilen konnte.

Wer hat deine Schulzeit zu einer besonderen gemacht?

Wahrscheinlich die verschiedenen Schulleiterinnen und Schulleiter, auf die ich mich immer neu einstellen musste, aber mit denen man, jeder auf seine Art, gut zusammenarbeiten konnte.

Warum engagierst du dich ehrenamtlich für ehemalige Schüler:innen und Lehrer:innen?

Mir hat der Kontakt mit ehemaligen Schülerinnen u. Schülern immer viel Freude gemacht, insbesondere, wenn man das Glück hatte, ihren beruflichen, aber manchmal auch privaten Werdegang weiter verfolgen zu dürfen.

Wo hast du dich am liebsten im OHG aufgehalten und warum?

Im Lehrerzimmer aber auch in vielen Klassenräumen, natürlich abhängig von den jeweiligen Lerngruppen.

Alumni ist, wenn du dabei bist!

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