Alumni-Interview mit Christopher Grupe

Lieber Christopher, stell dich doch gerne einmal kurz vor.

Mein Name ist Christopher Grupe, ich bin 43 Jahre alt, verheiratet und Vater von vier tollen Jungs. Ich arbeite als Grundschullehrer in Hardegsen. Nach meinem Referendariat habe ich sechs Jahre an einer Gesamtschule in Göttingen unterrichtet und möchte die Erfahrungen mit den Kindern in der weiterführenden Schule nicht missen.

Gab es Tätigkeiten oder Interessen, die durch deine Zeit am OHG gefördert wurden?

Absolut. Die Zeit am OHG hat mich in zwei wesentlichen Punkten geprägt. Zum einen in meiner gewachsenen Wertschätzung für ein Gemeinschaftsgefühl: Das selbstverständliche tägliche Zusammensein und der Austausch mit Freunden und Klassenkameraden waren mir extrem wichtig.

Zum anderen hat das OHG eine Grundlage für eine breite Interessensbildung gelegt. Es hat mein Interesse für die Naturwissenschaften sowie die Gesellschaftswissenschaften gefördert. Die praxisnahen Experimente haben mich inspiriert und die Gesprächs- und Diskussionsrunden haben mich herausgefordert.

Auch wenn ich heute nicht in den Naturwissenschaften arbeite, nutze ich dieses Interesse, um bei meinen Grundschülern eine Begeisterung für naturwissenschaftliche Phänomene oder gesellschaftliche Aspekte zu wecken.

Welche besonders positiven Erinnerungen hast du an deine Zeit am OHG?

Die wertvollste Erinnerung an die Zeit am OHG ist das Gefühl von Zusammenhalt und Freundschaft. Die Schule hat es mir ermöglicht, jeden Tag mir wichtige Leute zu sehen und in einem vertrauten Umfeld zu lernen und zu wachsen. Dieses Miteinander ist etwas, das ich nie vergessen werde und das mich bis heute prägt.

Wie hast du dich gefühlt, wenn du morgens das OHG betreten und nachmittags wieder verlassen hast?

Wenn ich morgens das OHG betreten habe, habe ich mich immer darauf gefreut, meine Freunde zu sehen. Es war ein positives Gefühl, zur Schule zu gehen und den Tag gemeinsam mit netten Menschen zu verbringen. Am Nachmittag habe ich die Schule mit dem Gefühl verlassen, neue Dinge gelernt zu haben.

Wo hast du dich am liebsten aufgehalten? Und an welche Personen erinnerst du dich besonders?

Am liebsten war ich dort, wo meine Freunde waren. Das waren sowohl die Pausenhöfe als auch alle anderen „Ecken“ der Schule.

Welche Frage würdest du aktuell einem/einer OHG-Schüler*in stellen?

Ich würde einen Schüler des OHG heute fragen: „Was ist für dich das Wichtigste an der Schule, abgesehen vom Unterricht? Wobei hilft sie dir – sowohl mit den verbundenen Verpflichtungen als auch mit ihren Freiräumen?“

Vielen Dank Christopher!

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